Samstag, 21. Juni 2008

Das Übliche halt...

... Juni, Klausurenstress, ich hab zwar nur eine, aber die in einem Fach, daß mich gar nicht interessiert.

Übermorgen ist alles vorbei und ich mach wieder einen Düsi in die Schweiz und dann weiter zum Bang your head.

Sonntag, 8. Juni 2008

They call us Candy Girls

MySpace versucht derzeit mit einer Seifenoper 2.0 den großen Wurf zu machen. "They call us Candy Girls" heißt diese Serie, jeden Montag und Donnerstag wird eine Folge, die lediglich einige Minuten dauert, online gestellt.

Die ersten sechs Folgen habe ich mir angesehen, Neugierde gepaart mit Interesse - was wird präsentiert und vor allem - wie. Ich kenne mich zwar nicht in der Berliner Nachtklubszene aus und habe damit keinen Vergleich zur Realität, aber das ändert nichts daran, dass ich von der Serie nicht wirklich begeistert bin.

Die vier Protagonistinnen des Berliner Nachtclubs - für mich könnten diese nicht klischeehafter dargestellt werden. Mag sein, dass es solche Typen wirklich gibt, aber in der Serie wirken sie einfach zu steif.

Soffy, die frustierte Chefin, die immer einen Mund bis zum Boden zieht. Lola, die Türsteherin, die ihre Katze hungern läßt, ein Dorgenproblem hat und es nicht auf die Schauspielschule schafft. Als Türsteherin kann sie Macht ausüben, ein Bild, das sicherlich in der Realität auf den einen oder anderen Türsteher zutreffen kann.

Kira, die in dem Club arbeitet, damit sie sich Geld zusammensparen kann, um ihre Tanzschule zu eröffnen, leider mit Geld nicht umgehen kann. Zuletzt noch die wesentlich jüngere Clementine (englisch ausgesprochen), die zwar ihr Abitur macht, aber nicht sonderlich schlau wirkt, im Gegenteil, naiv und bitte ja nicht widersprechen, wenn die drei anderen Candy Girls etwas sagen. Von zuhause abgerissen, weiß sie nicht wie man eine Waschmaschine bedient, das hat ja immer die Frieda gemacht (so heißt übrigens auch die Haushälterin bei Duck Tales). Für ein Bekleidungsstück gibt es dafür einen Tabledance im Waschsalon für Lola. Dank Lola lebt sie jetzt in der Candy Girl WG.

Gerade Soffy ist auf Clementine nicht gut zu sprechen, die Szene, wo Clementine den Cocktail um 8€ mit einem 20iger-Schein (ich glaub es war der Blaue) zahlt - "stimmt schon" - spricht Soffy's Blick Bände.
Soffy will keine Drogen in ihrem Club, aber Lola schmeißt sie deswegen auch nicht raus.

Die Story ist insgesamt zerfahren. Ein bißchen was, hier bißchen was dort, viele Fragen bleiben offen, das Ganze gepaart mit auffälligem Verhalten und einer ziemlich derben Sprache. Ist das Seifernoper 2.0? Ich weiß es nicht. Wem es gefällt, dem gefällt es - aber ich kann damit nichts anfangen.